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Hamburg Dermatologie

Was ist Verödung / Sklerosierung von Besenreisern?

 

Die Verödung, auch Sklerosierung genannt, ist eine bewährte Methode zur schonenden, gezielten und effektiven Behandlung von Besenreisern.

Besenreiser treten bei vielen Menschen im Laufe der Jahre an den Beinen auf. Sie sind zunächst als feine, rötliche oder bläuliche Linien sichtbar. Meist sind Besenreiser harmlos. Treten jedoch Beschwerden auf oder sollen sie aus kosmetischen Gründen entfernt werden, kommt hierfür die Verödung (Sklerosierung) in Frage.

In diesem Artikel erfahren Sie, was bei der Verödung passiert und wann sie zum Einsatz kommt.

Was bedeutet Verödung / Sklerosierung?

Bei der Verödung wird ein spezielles Medikament direkt in die betroffene Vene injiziert. In unserer Praxis verwenden wir hierfür ein flüssiges Verödungsmittel (Äthoxysklerol), zusätzlich oder alternativ auch in Kombination mit der Diodenlasertherapie.

Der Wirkstoff führt dazu, dass sich die Innenwand der Vene gezielt verändert. Die Vene verschließt sich, wird vom Körper nach und nach abgebaut und verschwindet im Laufe der Zeit. Das umliegende Gewebe bleibt davon unbeeinträchtigt.

Die Sklerosierung zählt seit vielen Jahren zu den etablierten und gut untersuchten Verfahren in der Venentherapie. Gerne beraten wir Sie hierzu persönlich.

Flüssige Sklerosierung und Schaumsklerosierung

Je nach Art und Durchmesser der betroffenen Gefäße kommen unterschiedliche Formen der Sklerosierung zum Einsatz.

Die flüssige Sklerosierung eignet sich besonders gut für feine Besenreiser. Sie wird mit sehr dünnen Nadeln durchgeführt und ist in der Regel gut verträglich.

Bei etwas größeren, tieferliegenden Gefäßen – etwa retikulären Venen oder Seitenästen – kann eine Schaumsklerosierung sinnvoll sein. Dabei wird das Verödungsmittel aufgeschäumt, sodass es länger in der Vene verbleibt und gezielter wirken kann. Auch diese Methode ist bewährt und wird häufig eingesetzt, um die „Zulieferer“ der Besenreiser zu behandeln.

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Aus Respekt vor Ihrer Zeit arbeiten wir ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung und können so Wartezeiten für Sie weitestgehend vermeiden.

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Diodenlasertherapie – allein oder in Kombination

Neben der Sklerosierung setzen wir in unserer Praxis auch die Diodenlasertherapie zur Behandlung von Besenreisern ein. Der Laser wirkt über gezielte Wärme auf die feinen Gefäße und kann diese verschließen, ohne dass eine Injektion notwendig ist.

Je nach Hauttyp, Gefäßstruktur und Ausprägung kann die Diodenlasertherapie allein eingesetzt werden oder in Kombination mit der Verödung. Die Kombination beider Verfahren kann insbesondere bei hartnäckigen oder unterschiedlich ausgeprägten Besenreisern sinnvoll sein, um ein möglichst gleichmäßiges Ergebnis zu erreichen.

Abklärung tieferliegender Venen – wichtig für den Behandlungserfolg

Nicht alle sichtbaren Besenreiser sind isoliert. Häufig werden sie von tieferliegenden Venen gespeist. In solchen Fällen reicht eine rein oberflächliche Behandlung nicht immer aus.

In der Hamburg Dermatologie prüfen wir daher sorgfältig, ob retikuläre Venen oder Seitenäste beteiligt sind. Diese können gezielt mittels Schaumsklerosierung behandelt werden. Für Erkrankungen der Stammvenen setzen wir – wenn erforderlich – auf die endovenöse Radiofrequenztherapie (VNUS Closure / Venefit).

Wie ist der Ablauf der Sklerosierung?

  • Vor der Behandlung erfolgen ein ärztliches Gespräch und eine Untersuchung der Beine. Anschließend wird gemeinsam entschieden, welches Verfahren oder welche Kombination sinnvoll ist.
  • Die Behandlung selbst erfolgt ambulant und durch gezielte Injektionen oder Laserimpulse. Die Dauer einer Sitzng hängt vom Ausmaß der Besenreiser ab, ist aber in der Regel überschaubar.
  • Im Anschluss erhalten Sie Tipps zur Nachsorge.

Die meisten Patientinnen und Patienten empfinden die Behandlung als gut tolerierbar.

Was ist nach der Behandlung zu beachten?

Nach der Verödung oder Laserbehandlung kann es zu leichten, vorübergehenden Reaktionen kommen. Um den Behandlungserfolg zu unterstützen, empfehlen wir in der Regel folgende Maßnahmen:

  • Tragen von Kompressionsstrümpfen für den empfohlenen Zeitraum
  • regelmäßige Bewegung, z. B. Spaziergänge
  • Vermeidung von Sauna, intensiver Hitze und direkter Sonne für einige Tage
  • keine starken mechanischen Reize im behandelten Bereich
  • Geduld, da sich das Ergebnis schrittweise über Wochen entwickelt

Leichte Rötungen, kleine Verhärtungen oder blaue Flecken sind möglich und klingen meist von selbst ab.

Wo sind die Grenzen der Sklerosierung?

Die Behandlung verbessert das Erscheinungsbild deutlich. Es lässt sich aber nicht jede Vene vollständig entfernen und es können im Laufe der Zeit neue Besenreiser entstehen. Wichtig sind deshalb auch Prävention und eine regelmäßige Kontrolle, insbesondere bei bestehender Venenschwäche.

Fazit – Bewährte Methoden für ein verbessertes Erscheinungsbild

Die Verödung / Sklerosierung von Besenreisern ist ein bewährtes, schonendes Verfahren, das individuell kombiniert werden kann. Entscheidend für ein gutes Ergebnis sind eine sorgfältige Diagnostik, die Wahl der passenden Methode und ärztliche Erfahrung.

In unserer Praxis in Hamburg beraten wir Sie umfassend und ehrlich, welche Behandlung für Sie sinnvoll ist – und welche nicht. Vereinbaren Sie gerne einen Termin.

Haben Sie Fragen zur Verödung / Sklerosierung?

Wir freuen uns, Sie in unserer Praxis für Privatpatienten und Selbstzahler ausführlich und individuell beraten zu dürfen und Ihre Fragen zu beantworten. Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin unter 040 298138960 oder online.

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Häufige Fragen zur Verödung / Sklerosierung

Die meisten Patientinnen und Patienten empfinden die Behandlung als gut tolerierbar. Ein kurzes Brennen oder Piksen kann auftreten.

Bei der flüssigen Sklerosierung wird ein Verödungsmittel direkt in sehr feine Venen injiziert, etwa bei oberflächlichen Gefäßen. Die Schaumsklerosierung eignet sich für etwas größere oder tiefer liegende Venen, da der aufgeschäumte Wirkstoff länger in der Vene verbleibt und gezielter wirken kann. Welche Methode sinnvoll ist, hängt von Art, Größe und Lage der Vene ab.

Nicht jede sichtbare Vene sollte verödet werden. Eine ärztliche Untersuchung hilft dabei, die Ursache der Gefäßerweiterungen zu erkennen und die passende Behandlung auszuwählen.

Besenreiser lassen sich selten in einer einzigen Sitzung vollständig entfernen. Je nach Ausprägung und Verteilung sind mehrere Sitzungen notwendig. Das Ergebnis entwickelt sich schrittweise über Wochen.