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Untersuchung bei Haarausfall
Haartherapie in Hamburg

Erst die Ursache, dann die Behandlung

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Haartherapie in Hamburg

Haare fallen jeden Tag aus – bis zu hundert sind normal. Auffällig wird es, wenn mehr kommen, wenn der Scheitel breiter wird oder der Ansatz zurückweicht. Dann ist für eine Haartherapie in Hamburg wie überall die Frage nicht, welches Mittel hilft, sondern welche Ursache dahintersteckt.

Denn Haarausfall ist kein einheitliches Krankheitsbild. Erblich bedingter Haarausfall, kreisrunder Haarausfall, diffuser Haarausfall nach Infekten oder Nährstoffmangel und vernarbende Formen sehen unterschiedlich aus und werden völlig verschieden behandelt.

Kurz erklärt: Am Anfang steht die Diagnose, nicht das Präparat. Wer behandelt, ohne die Form zu kennen, verliert Zeit – und bei manchen Formen ist Zeit genau das, was zählt.

Haartherapie – auf einen Blick
Was untersucht wird
Kopfhaut, Haardichte, Haarwurzeln und die Ursache des Haarausfalls
Diagnostik
Anamnese, klinische Untersuchung, Trichoskopie (Auflichtmikroskopie), bei Bedarf Blutwerte und Gewebeprobe
Behandelte Formen
erblich bedingter Haarausfall, kreisrunder Haarausfall, diffuser Haarausfall, Kopfhauterkrankungen
Verfahren
medikamentöse Therapie, Mesotherapie, Exosomen, LaseMD, begleitende Kopfhautbehandlung
Dauer der Erstuntersuchung
etwa 30 Minuten
Wichtig zu wissen
Ergebnisse brauchen Monate – Haare wachsen etwa einen Zentimeter im Monat
Was wir nicht anbieten
Haartransplantationen
Erste Anlaufstelle
die Haarsprechstunde

Unsere Ärztinnen und Ärzte

Simon Deymann
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Dr. med. Inka Naumann
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Luka Lomb
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Wann Haarausfall ein Fall für den Arzt ist

Nicht jeder Haarverlust braucht eine Behandlung. Die folgenden Situationen sollten Sie aber untersuchen lassen – bei einigen davon zügig.

  • Deutlich mehr Haare in Bürste und Abfluss über mehrere Wochen.
  • Der Scheitel wird sichtbar breiter oder die Geheimratsecken vertiefen sich.
  • Runde, scharf begrenzte kahle Stellen – der kreisrunde Haarausfall. Hier ist die frühe Vorstellung besonders sinnvoll.
  • Haarausfall zusammen mit Rötung, Schuppung, Juckreiz oder Schmerz der Kopfhaut. Vernarbende Formen zerstören die Haarwurzel dauerhaft – hier zählt jede Woche.
  • Plötzlicher, starker Haarverlust einige Wochen nach Infekt, Operation, Geburt oder starker Belastung.
  • Haarausfall bei Frauen mit weiteren Zeichen wie vermehrter Körperbehaarung oder Zyklusveränderungen – hier gehört die hormonelle Abklärung dazu.

Wie wir die Ursache finden

Der wichtigste Teil der Haarsprechstunde vor einer Haartherapie in Hamburg ist das Gespräch: Seit wann, wie schnell, an welchen Stellen, in welchem Zusammenhang. Vieles ordnet sich schon dabei.

Danach folgt die Trichoskopie – die Auflichtmikroskopie der Kopfhaut. Sie zeigt, was das bloße Auge nicht sieht: Sind die Haarschäfte unterschiedlich dick? Gibt es Ausrufezeichenhaare? Sind die Follikelöffnungen noch vorhanden oder bereits vernarbt? Diese Unterscheidung entscheidet über alles Weitere.

Je nach Befund kommen Blutwerte dazu – Eisen, Ferritin, Schilddrüse, bei Frauen die Hormonlage. Bei Verdacht auf eine vernarbende Form nehmen wir eine kleine Gewebeprobe, weil hier die Diagnose über den Erhalt der Haare entscheidet.

Zwei Ärztinnen der Hamburg Dermatologie im Behandlungsraum
Ärztin erläutert am Tresen Unterlagen im Gespräch

Was wir empfehlen – und was nicht

Bei Haarausfall wird viel versprochen. Hier steht, wo wir mitgehen und wo nicht.

  • Wir empfehlen die Abklärung vor jeder Behandlung. Ohne Diagnose ist jede Therapie ein Versuch, und bei vernarbenden Formen ein teurer.
  • Wir empfehlen medikamentöse Therapien dort, wo sie belegt sind – beim erblich bedingten Haarausfall gibt es Wirkstoffe mit guter Datenlage.
  • Wir empfehlen Geduld. Haare wachsen etwa einen Zentimeter im Monat. Vor drei bis sechs Monaten lässt sich nicht beurteilen, ob eine Behandlung wirkt.
  • Wir raten ab von Kuren und Präparaten ohne Diagnose. Nahrungsergänzung hilft bei nachgewiesenem Mangel – sonst ist sie eine Ausgabe ohne Wirkung.
  • Wir raten ab von der Erwartung, verlorene Haare zurückzubekommen. Erhalten und verdichten ist realistisch; wo die Wurzel vernarbt ist, wächst nichts nach.
  • Haartransplantationen bieten wir nicht an. Ist sie der richtige Weg, nennen wir Ihnen einen Ansprechpartner.

Was unsere Patientinnen und Patienten sagen

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Mehr Informationen
Behandlungssituation in der Hamburg Dermatologie

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Aus Respekt vor Ihrer Zeit arbeiten wir ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung und können so Wartezeiten für Sie weitestgehend vermeiden.

Mo–Fr 08–19 Uhr

Praxis für Privatpatienten und Selbstzahler

040 298138960

Ihr erster Termin

Was in der Haarsprechstunde passiert, Schritt für Schritt.

  1. Terminvereinbarung

    Sie buchen die Haarsprechstunde – Ihren Termin für Haartherapie in Hamburg – online oder telefonisch. Bringen Sie Vorbefunde und eine Liste Ihrer Medikamente mit – beides hilft bei der Einordnung.

  2. Gespräch

    Seit wann, wie schnell, an welchen Stellen, in welchem Zusammenhang. Dazu Vorerkrankungen, Medikamente, familiäre Häufung und bei Frauen die Zyklusanamnese.

  3. Untersuchung der Kopfhaut

    Klinische Beurteilung und Trichoskopie. Dabei zeigt sich, ob die Haarwurzeln erhalten sind – die wichtigste Weichenstellung der ganzen Untersuchung.

  4. Weitere Diagnostik, wenn nötig

    Blutwerte bei Verdacht auf Mangel oder hormonelle Ursache, eine kleine Gewebeprobe bei Verdacht auf eine vernarbende Form.

  5. Befund und Behandlungsplan

    Sie erfahren, um welche Form es sich handelt, was dagegen hilft und was realistisch zu erwarten ist – einschließlich der Zeit, die es braucht.

  6. Verlaufskontrolle

    Nach drei bis sechs Monaten sehen wir uns das Ergebnis an. Vorher lässt sich nicht beurteilen, ob eine Behandlung wirkt.

Vorteile auf einen Blick

Diagnose vor Therapie

Wir bestimmen erst die Form des Haarausfalls. Ohne diese Einordnung ist jede Behandlung ein Versuch auf gut Glück.

Trichoskopie im Haus

Die Auflichtmikroskopie der Kopfhaut zeigt, ob die Haarwurzeln erhalten sind. Diese Unterscheidung entscheidet darüber, was überhaupt möglich ist.

Dermatologisch, nicht kosmetisch

Haarausfall kann Zeichen einer Erkrankung sein – der Kopfhaut oder des Körpers. In einer Hautarztpraxis wie unserer in Hamburg wird bei der Haartherapie beides mitgedacht.

Mehrere Wege, kombinierbar

Medikamente, Mesotherapie, Exosomen und Laser lassen sich verbinden. Was sinnvoll ist, hängt vom Befund ab – nicht vom Angebot.

Ehrliche Aussicht

Wir sagen vorher, was erhalten und was zurückgewonnen werden kann. Bei vernarbenden Formen ist das eine unangenehme, aber wichtige Auskunft.

Klare Abgrenzung

Haartransplantationen führen wir nicht durch. Wo sie der richtige Weg ist, sagen wir es und nennen den Ansprechpartner.

Welche Behandlung wofür

Fünf Formen, die sich im Bild unterscheiden – und im Vorgehen erst recht.

Form des HaarausfallsWoran erkennbarVorgehenAussicht
Erblich bedingt (androgenetisch)breiter werdender Scheitel, Geheimratseckenmedikamentös, ergänzend Mesotherapie und Laseraufhaltbar, teils Verdichtung
Kreisrund (Alopecia areata)runde, scharf begrenzte kahle Stellenentzündungshemmende Therapie, je nach Ausmaßoft spontane Rückbildung, Rückfälle möglich
Diffus (telogenes Effluvium)gleichmäßige Ausdünnung, oft nach einem AuslöserAuslöser finden und beheben, Mängel ausgleichenmeist vollständige Erholung
VernarbendRötung, Schuppung, Schmerz; Follikelöffnungen verschwindenzügige Abklärung mit Gewebeprobe, entzündungshemmendErhalt möglich, Verlorenes bleibt
Kopfhauterkrankung als UrsacheSchuppung, Juckreiz, RötungBehandlung der Grunderkrankunggut, wenn die Ursache behandelt wird

Unser Anspruch

Am Anfang steht das Gespräch,
nicht die Behandlung.

Was sinnvoll ist, zeigt sich erst nach der Untersuchung. Deshalb behandelt bei uns ein fachärztlich qualifiziertes Team – und deshalb steht am Anfang immer eine Einschätzung, kein fertiger Behandlungsplan.

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Medizinische Kompetenz

Ihre Behandlung erfolgt ärztlich und fachärztlich begleitet, mit fundierter Erfahrung – von der Beratung bis zur Nachsorge.

Individuell statt nach Schema F

Keine Haut ist wie die andere. Vorgehen, Technik und Behandlungsziel stimmen wir auf Ihren Befund ab.

Auch mal Nein

Wenn eine Behandlung nicht sinnvoll ist, sagen wir das. Von der ersten Einschätzung bis zur Nachsorge begleiten wir Sie persönlich – und sind erreichbar, falls danach Fragen auftauchen.

Über uns

Ein Blick in unsere Praxis in der Hamburger Innenstadt – zwischen Rathaus und Rödingsmarkt, nahe der Hafencity.

Behandlungsraum der Hamburg Dermatologie
Wartebereich mit Sitzgruppe
Empfangsbereich der Praxis
Praxisflur der Hamburg Dermatologie
Blick in einen Behandlungsraum
Detail der Praxiseinrichtung

FAQ – Häufige Fragen zur Haartherapie

Wie viel Haarausfall ist normal?

Bis zu hundert Haare am Tag gehören zum normalen Zyklus. Auffällig wird es, wenn es über Wochen deutlich mehr werden, wenn der Scheitel sichtbar breiter wird oder kahle Stellen entstehen.

Wann sollte ich zum Arzt?

Bei zunehmendem Haarverlust über mehrere Wochen, bei runden kahlen Stellen und immer dann, wenn die Kopfhaut gerötet, schuppig oder schmerzhaft ist. Der letzte Fall ist der dringendste: Vernarbende Formen zerstören die Haarwurzel dauerhaft.

Was ist eine Trichoskopie?

Die Auflichtmikroskopie der Kopfhaut. Sie zeigt Haarschäfte, Follikelöffnungen und Entzündungszeichen in starker Vergrößerung – und damit, ob die Haarwurzeln noch vorhanden sind. Die Untersuchung ist schmerzlos und dauert wenige Minuten.

Wie lange dauert es, bis eine Behandlung wirkt?

Drei bis sechs Monate, bevor sich etwas beurteilen lässt. Der Grund ist biologisch: Haare wachsen etwa einen Zentimeter im Monat, und ein Haarzyklus dauert Jahre. Wer nach vier Wochen aufgibt, hat nicht abgewartet, ob es wirkt.

Bieten Sie Haartransplantationen an?

Nein. Unsere Haartherapie in der Hamburger Innenstadt behandelt Haarausfall medizinisch – mit Diagnostik, Medikamenten und ergänzenden Verfahren. Ist eine Transplantation der richtige Weg, nennen wir Ihnen einen Ansprechpartner.

Hilft Nahrungsergänzung gegen Haarausfall?

Bei nachgewiesenem Mangel ja – Eisen und Ferritin sind die häufigsten. Ohne Mangel ist der Nutzen nicht belegt. Deshalb bestimmen wir die Werte, bevor wir etwas empfehlen.

Fachlich geprüft von Dr. med. Daniela Wiebels am